querraum übersetzer

partizipativ

Voneinander und miteinander lernen, dieses Motto gilt in unserer Projektarbeit nicht nur für die Kinder sondern ebenso für uns Querulanten. Wir wissen nicht, wie es geht, sondern sind neugierig und offen, für das, was sich anhand des Themas aus der Gruppe entwickelt. Immer wieder neue Erfahrungen zu machen, offen zu sein für quere Strategien und Ideen entwickelt die Kreativität und das queres Denken.


Fehlerkultur

Das Potential in Fehlern zu suchen ist ein weiterer wichtiger Aspekt unserer Arbeit, denn aus Fehlern lernt man. Sie sind gut und bringen uns weiter und manchmal lassen sie uns Flügel wachsen.


auf Augenhöhe

Die Querulanten nehmen Kinder ernst. Sie sind keine kleinen Erwachsenen sondern neugierig, verspielt und absolut experimentierfreudig. Das kitzeln wir aus ihnen heraus. Bei uns dürfen sie so sein, wie sie sind und müssen sich nicht "benehmen". Sie lernen jedoch achtsam und respektvoll mit sich und ihrer Umwelt umzugehen. Ihre Ideen nehmen wir ernst - so absurd sie auch sein mögen. Alles darf, alles kann und über die Strenge schlagen ist erwünscht. Dafür geben die Querulanten den Rahmen und halten ihn, denn wir lieben das kreative Chaos. Aus ihm erwächst Ungeahntes.


ergebnisoffen & prozessorientiert

Jede(r) hat ein eigenes Bild vor Augen, wenn es um eine bestimmte Aufgabe geht und jede(r) eine eigene Herangehensweise, um sich damit auseinanderzusetzen. Deshalb ist es für uns absolut elementar, dass Kinder sich im Projekt austesten und ihre individuellen Erfahrungen machen dürfen. Und kein Ergebnis ist auch ein Ergebnis. Schule muss ein Spielplatz und keine Manege sein.

 

Die Querulanten sind Lernbegleiter und "lassen" Kinder lernen - so, wie es jeder/m einzelnen entspricht.


bildung für nachhaltige entwicklung (BNE)

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist eine internationale Bildungskampagne der Vereinten Nationen. Sie soll es Menschen ermöglichen, aktiv an der Analyse und Bewertung von Entwicklungsprozessen teilzuhaben. Dabei spielt die Auseinandersetzung mit ökologischen, ökonomischen und sozio-kulturellen Zusammenhängen eine zentrale Rolle. Menschen sollen dadurch befähigt werden, konstruktive Lösungen für mehr Nachhaltigkeit im eigenen Leben zu finden und die Orientierung an nachhaltigen Entwicklungsprozessen gemeinsam mit anderen lokal wie global in Gang zu setzen.

 

Von 2005 bis 2014 haben sich die Vereinten Nationen mit der UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ dazu verpflichtet, diese Prinzipien der Nachhaltigkeit in ihren Bildungssystemen zu verankern.

 

Mit dem Bundestagsbeschluss „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ im Jahre 2000 erging eine Aufforderung an die Bundesregierung, die bundesdeutsche Gesamtpolitik am Leitbild einer „nachhaltigen Entwicklung“ auszurichten. Als klare Zielsetzung sollte diese vor allem mit konkreten Maßnahmen im Bildungsbereich verwirklicht werden. Diese Umsetzung kommt jedoch nur schleppend und lediglich sequenziell voran.

 

In Deutschland besteht demzufolge ein erhöhter Bedarf an einer konsequenten nachhaltigen Gestaltung des Bildungssystems. Die Zeit zu handeln wird immer knapper, denn neue Themen wie z.B. die Digitalisierung sind dazu gekommen, und es muss deshalb endlich zu einer flächendeckenden Umsetzung entsprechender Schulkonzepte sowie der adäquaten Ausbildung von Pädagogen kommen. 

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schulprojekten - querraum.org, Hamburg